In einer Zeit, in der Krieg und Terror die täglichen Schlagzeilen dominieren, fragen sich viele Menschen, warum die UNO-Friedensorganisation die Menschheit nicht "von der Geissel des Krieges" befreien kann, denn dafür wurde sie ja 1945 gegründet. Anhand von historischen Quellen zeigt dieses Buch erstmals am konkreten Beispiel der Kubakrise, wie machtlos die UNO der verdeckten Kriegsführung der Supermächte gegenübersteht.
Der direkte Vergleich der diplomatischen Debatten im UN-Sicherheitsrat und in der UN-Generalversammlung mit der verdeckten Kriegsführung der Supermächte erlaubt tiefe und erschütternde Einsichten in die Abgründe der internationalen Politik. Das Buch zeigt, dass die UNO gegenüber dem geheimen Krieg der CIA gegen Kuba und der sowjetischen Operationen "Anadyr", welche heimlich Nuklearraketen nach Kuba lieferte, chancenlos war.
Das gerade für unsere heutige Zeit hochaktuelle Fazit dieses historischen Buches lautet: Es sind eine Vielzahl von Lügen, welche uns und die UNO in die Gewalt verstricken. Ohne eine Überwindung der Lügen wird auch der Ausstieg aus der Gewaltspirale unmöglich sein.
Texte zum Buch:
Le Monde Diplomatique, 15.11.2002