Daniele Ganser, Friedensforschung

Schluss mit den Lügen: Warum die Vereinten Nationen scheitern müssen, wenn Mitgliedsstaaten den Sicherheitsrat in die Irre führen. Eine Fallstudie der Invasion in der Schweinebucht und der Kubanischen Raketenkrise zurück

Titel
Schluss mit den Lügen: Warum die Vereinten Nationen scheitern müssen, wenn Mitgliedsstaaten den Sicherheitsrat in die Irre führen. Eine Fallstudie der Invasion in der Schweinebucht und der Kubanischen Raketenkrise
Erschienen bei
Revue de l'Association Française pour les Nations Unies, 2010 - 2, Volume 29, publiziert im Dezember 2010
Seiten
20
ISSN
ISSN 1281-3389
Sprache
englisch
Land
Frankreich
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Dieser Artikel stellt eine Auswahl spezifischer Fälle dar, in denen UN-Mitglieder gegenüber dem Sicherheitsrat und in der Generalversammlung der Vereinten Nationen gelogen haben. Der Artikel beschreibt, wie jene Lügen keineswegs harmloser Natur sind. Ganz im Gegeteil. Lügen können den Prozessablauf der UN sehr ernsthaft schädigen sowie das Vertrauensverhältnis und die friedliche Koexistenz der Nationen zerstören. Sich auf offiziellem Archivmaterial der Vereinten Nationen berufend, präsentiert der Artikel Informationen aus dem Konflikt zwischen den USA und Kuba aus den Jahren 1959 bis 1962 im Kontext der Invasion in der Schweinebucht und der Kubanischen Raketenkrise. Mit Referenz auf die Lügen im Vorfeld der Irak-Invasion im Jahr 2003 wird geschlussfolgert, dass das Problem bis zum heutigen Tage existiert.